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Der Unterschied zwischen normaler und Bio-Baumwolle

Der Unterschied zwischen normaler und Bio-Baumwolle

Baumwolle ist bei weitem das am häufigsten genutzte Material für die Herstellung von Bettwäsche und anderen Textilien. Leider geht diese Popularität mit einigen Nachteilen einher. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass die Herstellung von Baumwolle nicht gerade sauber ist. Während des ganzen Prozesses werden allerlei chemische Pestizide eingesetzt. Von Farbstoffen und Ammoniak bis hin zu Erdölprodukten, Bleiche und berüchtigten Toxinen. Alles wird hierin verarbeitet.

Selbstredend ist das nicht zum Vorteil der Flora und Fauna. Die Herstellung von gewöhnlicher Baumwolle hat daher auch schlimme Folgen für die Anbau- und Produktionsstätten. Die Chemikalien belasten die Böden, das Grundwasser wird verschmutzt und die Luft verunreinigt. Deshalb schlägt Yumeko Alarm!

Denn es geht auch anders. Durch den ausschließlichen Gebrauch von Bio Baumwolle entsteht keine Umweltverschmutzung und die Flora und Fauna wird nicht beschädigt. Unser GOTS-Zertifikat (Global Organic Textile Standard) garantiert, dass unsere Baumwolle rein biologisch ist. Die gesamte Produktionskette von der Baumwollpflanze bis hin zum Bettbezug und zur Bettdecke erfüllt die strengsten biologischen Anforderungen. Sie und wir können sicher sein, dass von der Farm bis hin in Ihr Schlafzimmer sauber produziert wurde.

Wir verwendeten 22.300 kg biologische Baumwolle im Jahr 2018. Gegenüber regulärer Baumwolle bedeutet das 21.992 kg weniger Giftstoffe, wodurch fast 223 Millionen Liter Wasser sauber und unverschmutzt geblieben sind.

Neben der Tatsache, dass unsere Biobaumwolle sogenannte „Baumwolldörfer“ verhindern, erhalten all unsere Baumwollbauern einen ehrlichen Lohn und Kinderarbeit wird strengstens verboten. Unsere indische Baumwolle wurde von rund 280 Farmern angebaut, die hierdurch ein Grundeinkommen für ihre Familien erwirtschaften konnten. Rund 300 Fabrikarbeiter und andere Arbeitnehmer sind in unserer Baumwoll-Produktionskette beschäftigt und erhalten dafür einen fairen Lohn.

Ein anderer Vorteil von Bio-Baumwolle ist der reduzierte CO2-Ausstoß. Bei der Produktion von Bio-Baumwolle sind die Kohlendioxidemissionen halb so hoch wie bei „regulärer“ Baumwolle. Der CO2-Ausstoß innerhalb der Branche kann durch die Umstellung auf Bio-Baumwolle halbiert werden, so eine Studie des Innovation Forum. Durchschnittlich werden für 1000 Kilogramm Bio-Baumwolle 978 kg Kohlendioxid ausgestoßen. Das sind 1800 Kilogramm für die Herstellung von regulärer Baumwolle.

Außerdem ist der Energieaufwand für biologische Baumwolle 62% niedriger; 5800 Megajoule pro Tonne. Außerdem wird nur die Hälfte an Wasser für die Herstellung benötigt (Oberflächen- und Grundwasser). Es wird vor allem „grünes“ Wasser, wie Regen- oder Bodenwasser, verwendet (Bio Journal, 2016).

Möchten Sie sich auch für Menschen, Tiere und die Umwelt einsetzen? Kaufen Sie nur noch biologische Baumwolle. Sie können Biobaumwolle an verschiedenen Zertifikaten erkennen. Auf die Zertifikate zu achten ist wirklich wichtig. Denn einige Marken nennen Ihre Kleidung bereits biologisch, wenn nur 5% der Baumwolle biologisch gewonnen wurde. Nicht ganz ehrlich also!

Yumeko verfügt selber über ein Fairtrade und GOTS (Global Organic Textile Standard) Zertifikat. Es gibt außerdem das IVN Best Gütesiegel (Internationaler Verein Naturtextilien). Diese Gütesiegel umfasst ökologische Aspekte und befasst sich, wie GOTS, mit sozialen Paragrafen. Die Fair Wear Foundation konzentriert sich nicht auf organische Textilien, sondern prüft die ethischen und sozialen Aspekte, unter denen die Textilien hergestellt wurden.

Für mehr Informationen zu Gütesiegeln bezüglich verantwortungsbewusster Biobaumwolle können Sie im Qualitätszeichenregister nachschlagen.

Wir sind an Werktagen von 10:00 - 18:00 Uhr für Sie erreichbar.

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