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Was sollte man über Naturlatex wissen?

Naturlatex ist ein rein pflanzliches Produkt. Es wird aus dem Saft des Gummibaums hergestellt, dem Hevea Brasiliensis. Dieser Prozess ist sehr nachhaltig. Gummibäume wandeln mehr CO2 in Sauerstoff um als nötig ist, um den Produktionsprozess zu kompensieren – Gummiplantagen sind also CO2-positiv. Ganz anders sieht die Sache bei synthetischem Latex aus: Dieses wird aus Erdöl hergestellt, dessen Gewinnung eine große Menge an CO2 ausstößt.

Weitere Vorteile
Naturlatex ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hat zudem eine höhere Spannkraft und eine lange Lebensdauer von 8 bis 12 Jahren – abhängig davon, wie sorgfältig damit umgegangen wird. Naturlatex weist durch die spezielle Produktionsmethode eine sehr offene Zellstruktur auf, was dazu führt, dass es gut atmen kann. Ferner ist Naturlatex von Natur aus antibakteriell und weist sowohl Schimmel als auch Hausstaubmilben ab.

Achten Sie auf Gütesiegel
Die Bezeichnung “natürlich” ist nicht geschützt. Dadurch werden Matratzen oder andere Produkte häufig mit Naturlatex umschrieben, dieser ist jedoch meist mit synthetischem Latex gemischt. Ein Produkt darf nämlich schon “Naturlatex” genannt werden, wenn nur ein kleiner Teil Naturlatex darin verarbeitet wurde. Naturlatex ist also häufig nicht so “natürlich”. Gütesiegel wie GOLS und QUL bieten hier Deutlichkeit. Das QUL-Zertifikat besagt, dass ein Naturlatex-Produkt zu 100 % aus Naturlatex besteht, weniger als 5 % an Hilfsstoffen enthält und keine Füllstoffe darin verarbeitet sind. Fragen Sie bitte immer danach, wenn Sie ein Naturlatex-Produkt erwerben möchten.

Wie wird Naturlatex hergestellt?
Naturlatex wird gewonnen, indem die Rinde des Baums langsam abgeschabt wird. Dadurch erhält man ein flüssiges Material. Um dieses nutzbar zu machen, wird es mit natürlichen Hilfsstoffen gemischt, nämlich mit Sauerstoff und Schwefel. Die Mischung wird im Ofen gebacken, bis ein stabiles, aber flexibles Material entsteht. Dieser Backvorgang wird auch “Vulkanisation” genannt. Nach dem Backen werden die Hilfsstoffe ausgespült. So entsteht das Endprodukt, das zu 95 bis 100 % aus Naturlatex besteht. Diese Art der Latexproduktion wird auch “Dunlop-Methode” genannt.

Der Naturlatex wird schließlich mit anderen Materialien wie einem Bezug aus Baumwolle zusammengefügt. Das Produkt, das schließlich gekauft werden kann, wäre zum Beispiel eine Matratze.

Fazit
Möchten Sie eine Matratze oder ein Kissen aus Naturlatex kaufen? Fragen Sie in diesem Fall immer nach den Zertifikaten des Produzenten, sodass Sie sich sicher sein können, dass Sie die richtige Wahl treffen! Unsere Zertifikate finden Sie bei unseren Gütesiegeln.